EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte am Montag, 14. September, dass Russlands jüngster Raketeneinschlag nahe dem polnisch-ukrainischen Grenzübergang eine bewusste Botschaft an die westliche Welt war. Sie mahnte europäische Führungskräfte, sich nicht einschüchtern zu lassen.
Russland wolle Europa einschüchtern, doch Europa dürfe keine Angst haben, sagte Kallas. Den Angriff bezeichnete sie als Teil von Russlands Kampagne zur Destabilisierung der europäischen Sicherheitsordnung und zur Abschreckung des Westens von der Ukraine-Unterstützung.
Ein russischer Raketeneinschlag erfolgte in unmittelbarer Nähe eines Grenzübergangs zwischen der Ukraine und Polen — der bisher nächste russische Treffer an NATO-Gebiet seit Beginn des Krieges 2022.
Mehrere EU-Staaten haben ihre Luftabwehrbeiträge für die Ukraine verstärkt. Polen hat seine Verteidigungsbereitschaft an der Ostgrenze erhöht und Zivilschutztipps für Grenzbewohner herausgegeben.
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