Irans Justiz hat einen wegen Spionage für den israelischen Geheimdienst Mossad verurteilten Mann hingerichtet, wie das gerichtsnahe Nachrichtenportal Mizan berichtete. Die Hinrichtung fällt in eine Zeit eskalierender Spannungen zwischen Iran und Israel nach jüngsten militärischen Auseinandersetzungen.
Menschenrechtsorganisationen kritisieren seit Jahren die rigorose Anwendung der Todesstrafe im Iran. Nach Angaben von Iran Human Rights (IHR) mit Sitz in Norwegen ist Iran nach China das Land mit den meisten Hinrichtungen weltweit.
Die Hinrichtung findet vor dem Hintergrund andauernder Feindseligkeiten zwischen Iran und Israel statt. Menschenrechtsgruppen beobachten einen deutlichen Anstieg von Hinrichtungen, insbesondere bei Personen, die der Zusammenarbeit mit ausländischen Geheimdiensten beschuldigt werden.
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