
Am Mittwoch eskalierte der Konflikt zwischen dem Iran und den USA: Die Revolutionsgarden drohten damit, sämtliche regionalen Ölexportrouten zu sperren, nachdem das US-Militär eine neue Welle präziser Angriffe auf iranische Küstenverteidigungssysteme und Raketenlager gestartet hatte.
Die Revolutionsgarden veröffentlichten eine unmissverständliche Erklärung: „Die Öl- und Gasexporte der Region werden entweder für alle verfügbar sein oder für niemanden." Die Straße von Hormus – durch die rund 20 Prozent des weltweiten Ölhandels fließen – werde bis zur Einstellung der US-Angriffe geschlossen bleiben.
Die Auseinandersetzung dauert nun schon fünf Tage. Laut iranischen Angaben wurden dabei mehr als 30 Zivilisten durch US-Angriffe getötet.
Das US-Zentralkommando bestätigte eine neue 90-minütige Angriffswelle am Mittwochmorgen gegen Küstenverteidigungsanlagen und Raketenlager auf der Insel Großer Tunb. US-Präsident Donald Trump drohte, in der kommenden Woche iranische Brücken und Kraftwerke anzugreifen, falls Teheran nicht an den Verhandlungstisch zurückkehre.
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzrichtlinie