Ein hochrangiger israelischer Vertreter erklärte am Freitag, dass israelische Truppen Gaza nicht verlassen werden, solange die Hamas nicht tatsächlich entwaffnet ist. Dies widerspricht der optimistischen Einschätzung von US-Präsident Donald Trump, der behauptete, Israel sei mit einem Vorschlag zufrieden, wonach die palästinensische Milizorganisation ihre Waffen im Austausch für einen israelischen Rückzug abgibt.
Trump sagte Reportern, Hamas habe grundsätzlich einer Entwaffnung als Teil eines umfassenderen Deals zugestimmt, der den Abzug israelischer Streitkräfte aus dem Gazastreifen vorsehe. Israelische Vertreter machten jedoch deutlich, dass eine solche Vereinbarung eine überprüfbare und umfassende Entwaffnung erfordern würde, nicht eine teilweise oder symbolische Geste.
Die israelische Position unterstreicht die erhebliche Kluft zwischen den Interpretationen beider Seiten. Die Hamas hat eine vollständige Entwaffnung historisch als unvereinbar mit ihren erklärten Zielen abgelehnt.
Internationale Vermittler, darunter Vertreter Katars und Ägyptens, bemühen sich um eine Annäherung zwischen israelischen Forderungen und Hamas-Positionen. Eine dauerhafte Waffenruhe und ein Geiselfreilas-Abkommen sind trotz monatelanger Verhandlungen nicht zustande gekommen.
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