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Kasachstans Tokajew drängt Putin, den Ukraine-Krieg einzufrieren und Istanbuler Gespräche zu erneuern

📅 Jul 25, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Der kasachische Präsident Kassym-Jomart Tokajew richtete am 25. Juli 2026 einen seltenen öffentlichen Appell an Putin, einen Einfrierplan für den Ukraine-Konflikt in Betracht zu ziehen und Gespräche auf Basis der Istanbuler Verhandlungen von 2022 wiederaufzunehmen. Die Äußerungen fielen beim 22. Russisch-Kasachischen Forum für interregionale Zusammenarbeit in Omsk.

Tokajews Vorschlag

Tokajew erklärte, es sei vielleicht an der Zeit, den Konflikt einzufrieren und zur Istanbul-Formel 2.0 zurückzukehren, da dort bedeutende Ergebnisse erzielt worden seien. Er betonte, eine Lösung solle unter Garantien der Großmächte, einschließlich Russlands, erreicht werden.

Moskaus kühle Reaktion

Peskow teilte mit, Putin habe erklärt, ein Einfrieren des Konflikts sei angesichts der Kiewer Position nicht möglich. Moskau verknüpft Friedensgespräche weiterhin mit der Anerkennung seiner territorialen Ansprüche.

Kasachstans diplomatischer Balanceakt

Tokajew bot sich nicht als Vermittler an, doch allein die Tatsache, das Thema öffentlich und direkt mit Putin anzusprechen, wurde als bedeutsam gewertet. Kasachstan hat einen vorsichtigen Kurs eingeschlagen, ohne offen die Invasion zu unterstützen.

Die Natur dieses Konflikts ist uns nicht völlig klar, sagte Tokajew.
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