
Drei Tage nach dem historischen Erdrutschsieg der Alternative für Deutschland (AfD) bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 hat das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) Gespräche mit der AfD zu Themen wie Energieversorgung, Bildung und Friedenspolitik aufgenommen.
Obwohl das BSW nur 5,3 Prozent der Stimmen erhielt, könnte es zur entscheidenden Fraktion werden, da es keine anderen tragfähigen Mehrheiten ohne die AfD gibt. AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund könnte mit BSW-Unterstützung Ministerpräsident werden - der erste AfD-Regierungschef in einem deutschen Bundesland.
Sahra Wagenknecht gründete das BSW im Januar 2024 nach ihrem Austritt aus der Linken. Ihre Bereitschaft zur Annäherung an die AfD markiert einen weiteren umstrittenen Schritt in ihrer politischen Entwicklung.
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