Die griechische Polizei hat mitgeteilt, dass ein Mann die Tötung einer Schottin gestanden hat, deren Leiche in einem Koffer in einem verlassenen Gebäude in Athen gefunden wurde. Die 38-jährige Elisabeth-Jane Ross, von ihren Angehörigen Lisa genannt, wurde am 18. Juli im Stadtteil Kypseli entdeckt — Tage nachdem ihre Familie sie als vermisst gemeldet hatte.
Nach internationalen Ermittlungen gemeinsam mit Behörden in den USA, Großbritannien und Schottland nahmen die Beamten einen 26-jährigen Mann fest, der nach BBC-Informationen afghanischer Staatsangehöriger ist. Als er am Donnerstag ins Polizeipräsidium gebracht wurde, legte er ein Geständnis ab.
Festgenommen wurde er wegen des Verdachts auf Totschlag, Raub und Waffendelikte. Nach Darstellung der Polizei transportierte er Lisas Leiche in dem Koffer und hob mit ihren Bankkarten Geld ab. In seiner Wohnung wurden eine Schreckschusspistole und ein Messer sichergestellt.
Lisa war am 26. Juni nach Griechenland gereist und wohnte im Raum Piräus bei griechischen Freunden. Am 15. Juli sagte sie ihnen, sie wolle amerikanische Bekannte in Kypseli besuchen; ihre vorherige Unterkunft hatte sie am 10. Juli verlassen. Die Polizei lässt die toxikologischen Untersuchungen zur Todesursache vorrangig durchführen und sucht nach diesen Bekannten.
Schottlands Erster Minister John Swinney nannte den Fall zutiefst erschütternd und sprach der Familie sein Mitgefühl aus. Die rasche Zusammenarbeit der griechischen, amerikanischen, britischen und schottischen Behörden wurde vielfach gelobt.
Der in Griechenland verhaftete Mann hat gestanden, die Leiche der Schottin in einem Koffer transportiert zu haben. Die griechische Polizei bestätigte Vorwürfe des Totschlags, Raubes und Waffendelikte.
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