
Julija Mendel, Pressesprecherin von Präsident Selenskyj 2019–2021, erklärte am 13. September, die Sanktionen gegen sie seien verfassungswidrig und zielten darauf ab, Ukrainerinnen und Ukrainer, die für Frieden eintreten, zum Schweigen zu bringen. Selenskyjs Regierung nannte sie eine Diktatur.
Auf Facebook schrieb Mendel: «Wenige Tage vor meiner Rede im Europäischen Parlament hat Selenskyj, mein ehemaliger Chef, Sanktionen gegen mich verhängt. Sanktionen gegen ukrainische Staatsbürger sind verfassungswidrig.» Sie fügte hinzu: «Das ändert meine Position nicht. Um zu überleben, braucht die Ukraine Frieden, keine weitere Diktatur.»
Im Mai 2026 behauptete Mendel in einem Interview mit Tucker Carlson, die ukrainische Delegation bei den Istanbuler Verhandlungen 2022 sei bereit gewesen, alle russischen Forderungen zu akzeptieren. Sie warf Selenskyj auch Geldwäsche und Drogenkonsum vor.
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