New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat ein einjähriges Moratorium für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in öffentlichen Schulen für Kinder von der Vorschule bis zur achten Klasse angekündigt. Die Maßnahme betrifft fast 600.000 Schülerinnen und Schüler und gilt für das gesamte Schuljahr 2026/2027. Mamdani bezeichnete sie als die weitreichendste KI-Richtlinie für Kinder in den USA, mit dem Schwerpunkt auf Sicherheit und echtem, von Menschen geleitetem Unterricht.
Während des Moratoriums sind KI-Anwendungen im Unterricht für Kinder bis 14 Jahre verboten. Lehrkräfte dürfen KI-Tools weiterhin für die Unterrichtsplanung und administrative Aufgaben nutzen, solange die Sicherheitsvorschriften der Schulbehörde eingehalten werden. Außerdem werden altersgerechte Bildschirmzeitbeschränkungen für Schülerinnen und Schüler der dritten bis achten Klasse eingeführt.
Das Moratorium gilt nicht für Gymnasiasten im Alter von 14 bis 18 Jahren. Stattdessen plant Mamdanis Stadtregierung begrenzte KI-Pilotprojekte in ausgewählten Oberschulklassen, um älteren Schülerinnen und Schülern einen beaufsichtigten Einstieg in die Technologie zu ermöglichen.
„Kinder brauchen Lehrkräfte und menschliche Beziehungen, um zu lernen und sich zu entwickeln", sagte Mamdani auf einer Pressekonferenz. Er widersprach der Behauptung der Technologiebranche, dass KI-gestützte frühkindliche Bildung unvermeidlich und notwendig sei. „Wir sehen das anders", betonte der linksliberale Demokrat. Die Stadtregierung werde während des Moratoriums die Auswirkungen der Technologie untersuchen.
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzrichtlinie