
Großbritanniens Nationaler Gesundheitsdienst (NHS) hat erwachsene Überlebende von Kindesmissbrauch seit Jahrzehnten im Stich gelassen. Das geht aus einem vernichtenden neuen Bericht führender Psychiater hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse dokumentieren systematisches Fehlverhalten gegenüber schutzbedürftigen Menschen, die im späteren Leben psychische Unterstützung suchen.
Der Bericht zeigt ein anhaltendes Muster unzureichender Versorgung auf. Die Psychiater, die die Studie verfasst haben, berichten, dass Erwachsene, die nach erlebtem Kindesmissbrauch Hilfe suchen, auf Misshandlung statt auf die benötigte spezialisierte Unterstützung gestoßen sind. Experten sprechen von Jahrzehnten des Missmanagements.
Der Bericht ist eine schwere Anklage gegen die psychiatrischen Dienste des NHS und fordert grundlegende Reformen. Experten fordern den NHS auf, die festgestellten systemischen Mängel umgehend zu beheben und sicherzustellen, dass Überlebende angemessene, traumasensible Versorgung erhalten.
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