Ein gescheiterter Putschversuch in Nigers Hauptstadt Niamey hat Zweifel an der Dauerhaftigkeit der Militärjunta aufgeworfen, die seit 2023 regiert. Der Vorfall offenbarte Schwachstellen innerhalb des Militärrats zu einem Zeitpunkt, als Russlands Afrikakorps seine Stellung im Land weiter festigt.
Die Beziehung zwischen Nigers Militärführung und Russlands Afrikakorps, dem Nachfolger der Wagner-Gruppe, prägt die Sicherheitsstrategie der Junta. Die tiefere russische Einbindung schafft aber auch interne Spannungen.
Die Instabilität in Niger beunruhigt Nachbarländer und internationale Partner im Sahel. Westliche Regierungen suchen nach Wegen hin zu ziviler Regierung.
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