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Nigerianer floh vor Anti-Migranten-Gewalt in Südafrika und ließ Familie zurück

📅 Aug 3, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Richard Itoro, 47 Jahre alt und nigerianischer Unternehmer, weiß nicht, wann er seine Kinder wiedersehen wird. Nach 15 Jahren in Johannesburg — Autohaus, Eigenheim, Familie — musste er Südafrika verlassen, als die Anti-Migranten-Proteste im Juni eskalierteniten.

Itoro sagte der BBC unter Tränen: "Es war schmerzhaft, den Menschen zu verlassen, der mein bester Freund ist." Nachbarn hatten seiner Frau erklärt: "Du bist mit einem Nigerianer verheiratet. Solche wie euch sollte man verhaften."

Diplomatische Verwerfungen

Itoros Geschichte ist eine von Zehntausenden, die eine diplomatische Krise zwischen Südafrika und mehreren afrikanischen Staaten ausgelöst haben. Nigeria, Simbabwe und Mosambik bestellten südafrikanische Botschafter ein. Die Märsche wurden als xenophobe Gewalt verurteilt.

Kein Weg zurück

"Wenn ich nach Hause gehe und neu anfange, ist das besser, als hier in Angst zu leben", sagte Itoro. Sein Fall zeigt die menschlichen Kosten der Krise: ein aufgebautes Leben, eine zerrissene Familie, ein diplomatischer Bruch.

Quelle: BBC News
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