
Der Stadtrat von Odessa wird diese Woche über ein Verbot russischsprachiger Inhalte in Musik und Literatur in öffentlichen Räumen abstimmen. Die Maßnahme würde auch eine Empfehlung für private Einrichtungen beinhalten.
Russischsprachige Lieder und Bücher sollen aus öffentlichen Räumen verschwinden, darunter aus Bibliotheken und Parks. Alte Odessa-Lieder, die im gesamten ehemaligen Sowjetraum bekannt sind, wären ebenfalls betroffen. Die Debatte ist besonders aufgeladen, da Odessa überwiegend russischsprachig ist.
Befürworter sehen Russisch als Werkzeug des Moskauer Einflusses auf die ukrainische Identität. Kritiker warnen, das Verbot würde nur Putin nützen, indem es die Spaltung in der ukrainischen Gesellschaft vertieft.
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzrichtlinie