
Tausende Orbán-Anhänger versammelten sich am Donnerstag in Budapest zu einer Protestrallye gegen die Absetzungspläne der neuen Regierung gegenüber Präsident Tamás Sulyok — eine der ersten großen Mobilisierungen Orbáns nach dem Verlust der Macht bei den Aprilwahlen.
Sulyok, früherer Präsident des Verfassungsgerichts, war kurz vor den Wahlen von Fidesz ins Präsidentenamt gehievt worden. Die neue Koalition, die Orbáns 14-jährige Herrschaft beendete, will ihn absetzen. Dafür braucht sie eine Zwei-Drittel-Mehrheit — die sie hat.
Orbán sprach von einem verfassungswidrigen Machtraub. Premierminister Péter Magyar nannte die Absetzung hingegen einen legitimen Schritt zur Gewährleistung eines unparteiischen Staatsoberhauptes.
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzrichtlinie