
Die Vorsitzende der Russischen Zentralen Wahlkommission (ZWK), Ella Pamfilova, erklärte am Samstag, dass das Moskauer elektronische Wahlsystem in der Nacht vom 18. auf den 19. September einem massiven und intensiven Cyberangriff ausgesetzt war. Der Angriff fiel mit den dreitägigen russischen Parlamentswahlen zusammen.
Laut Pamfilova dauerte der Angriff fast ununterbrochen die ganze Nacht an und setzte sich bis in den Morgen fort. Trotz des Angriffs bestand Pamfilova darauf, dass das System weiterhin normal funktionierte und keine Unterbrechungen des Wahlvorgangs auftraten.
Russland führt dreitägige Parlamentswahlen vom 17. bis 19. September durch, die Analysten weitgehend als Referendum über den Ukraine-Krieg beschreiben. Wer für den gemeldeten Cyberangriff verantwortlich ist, bleibt unklar.
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