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Russe in Polen wegen geplanten Mordanschlags auf US-Bürger verhaftet

📅 Aug 13, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Polnische Behörden nahmen am 7. August einen russischen Staatsbürger fest, der verdächtig ist, ein Attentat auf eine Person mit doppelter ukrainisch-amerikanischer Staatsbürgerschaft in Warschau vorbereitet zu haben. Premierminister Donald Tusk machte die Festnahme am 13. August öffentlich bekannt und bezeichnete sie als Verhinderung eines im letzten Moment abgewendeten, von russischen Geheimdiensten geplanten Anschlags.

Ziel war ein Rüstungsauftragnehmer

Nach inoffiziellen Angaben des Senders RMF FM war das Ziel ein Rüstungsauftragnehmer, der Waffen an die Ukraine liefert. Der mutmaßliche Attentäter ist ein 29-jähriger Mann aus dem Donbas. Die Festnahme erfolgte in gemeinsamer Operation mit amerikanischen Geheimdiensten, so Geheimdienstkoordinator Tomasz Siemoniak.

Erster bekannter Fall auf NATO-Boden

Tusk bezeichnete dies als den ersten bekannten Fall, in dem Russland die Ermordung eines US-Bürgers auf dem Territorium eines NATO-Mitglieds plant. Er warnte, das russische Regime werde versuchen, ihm unbequeme Personen zu eliminieren, und versprach, Polen werde intensiv handeln.

Russische Operationen in Polen

Der Vorfall steht im Kontext weiterer russlandbezogener Vorfälle in Polen. Am 15. Juni wurde der russische Künstler und Aktivist Semyon Skrepetsky in Biała Podlaska erschossen. Am 18. Juni kündigte Tusk die Festnahme eines Verdächtigen an. Russlandsnahe Akteure sind in den letzten Monaten in ganz Europa verstärkt aktiv.

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