Am 31. März griff ein russisches unbemanntes Luftfahrzeug die Stadt Tschuhujiw in der ukrainischen Region Charkiw an, was zu vier Verletzten und erheblichen Schäden an der lokalen Infrastruktur führte. Der Angriff richtete sich gezielt gegen das Gelände eines stillgelegten Unternehmens.
Während erste Berichte noch von keinen Opfern ausgingen, änderte sich die Lage schnell. Halyna Minajewa, die Bürgermeisterin von Tschuhujiw, bestätigte, dass bei dem Angriff eine Zivilistin und drei Polizeibeamte verwundet wurden.
"Leider treffen Informationen über Opfer ein", erklärte Minajewa. "Derzeit ist von unterschiedlich schweren Verletzungen bei einer Zivilistin und drei Polizeibeamten auszugehen. Ein kritisches Infrastrukturobjekt, eine Kindereinrichtung und etwa 15 Privathäuser (hauptsächlich Verglasung und Dächer) wurden beschädigt."
Das Bombardement löste in Teilen der Stadt Stromausfälle aus. Notdienste wurden umgehend an den Ort des Geschehens entsandt, um die Folgen des Angriffs zu bewältigen. Die städtischen Behörden gehen davon aus, dass die Stromversorgung in den meisten betroffenen Bezirken innerhalb von zwei Stunden wiederhergestellt sein wird.
Die Bewohner des Viertels Druschba müssen sich jedoch auf längere Verzögerungen einstellen. Die Wiederherstellung der Stromversorgung in diesem Gebiet wird erst beginnen, wenn Spezialisten die Umgebung gründlich auf Blindgänger untersucht und die notwendigen Reparaturen am Stromnetz abgeschlossen haben.
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzrichtlinie