
Ukrainische Rettungskräfte haben dringend Alarm geschlagen über ein zunehmendes Muster russischer Drohnenangriffe, die gezielt auf medizinisches Personal, Krankenwagen und Krankenhäuser abzielen. Sanitäter an der Front beschreiben immer dreistere Angriffe, die stattfinden, während sie Verwundete versorgen.
Ersthelfer in der gesamten Ost- und Südukraine berichten, dass russische Drohnen inzwischen routinemäßig über Evakuierungszonen kreisen und Krankenwagen beim Eintreffen angreifen. Ein Sanitäter schilderte, wie er vor einer anfliegenden Drohne floh, während er einen verwundeten Soldaten trug: Ich rannte, weil ich wusste, dass ich sonst sterben würde.
Ukrainische Gesundheitsbehörden berichten, dass auch stationäre Einrichtungen in wachsender Zahl getroffen werden. Geburtsstationen, Operationssäle und Feldlazarette wurden in den vergangenen Monaten beschossen.
Vorsätzliche Angriffe auf medizinisches Personal und Einrichtungen sind durch die Genfer Konventionen verboten und stellen Kriegsverbrechen dar. Menschenrechtsgruppen haben Beweise dieser Angriffe bei internationalen Gerichten eingereicht.
Die Angriffe auf Rettungskräfte haben die verfügbare Versorgung für verwundete Zivilisten drastisch verschlechtert. Längere Evakuierungszeiten führen zu schlechteren Überlebensraten für Schwerstverletzte.
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