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Massenproteste in Spanien wegen Migrationskrise in Ceuta

📅 Sep 2, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Tausende Menschen gingen am Mittwoch in Städten ganz Spaniens auf die Straße, um gegen das Vorgehen der Regierung in der Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta zu protestieren. Die konservative Partido Popular und die rechtsextreme Vox organisierten die Kundgebungen; in Madrid versammelten sich laut offiziellen Angaben über 50.000 Menschen.

Hintergrund: Die Ceuta-Krise

Am 30. und 31. Juli überquerten rund 72.000 Menschen die Grenze zwischen Marokko und Ceuta in einem beispiellosen Massenandrang. Während die Mehrheit zurückgekehrt ist, harren bis zu 5.000 Personen weiterhin in improvisierten Lagern aus. Premier Sánchez hatte zunächst bestritten, dass Marokko verantwortlich sei.

Polizeibericht: „völlige Duldung" durch Marokko

Ein spanischer Polizeibericht kommt zu dem Schluss, dass die marokkanischen Sicherheitskräfte eine „völlige Duldung" zeigten; der Grenzauftrieb sei „deutlich geringer als üblich" gewesen. Marokko weist jede Beteiligung zurück.

Politische Konfrontation

PP-Chef Alberto Núñez Feijóo warf der Regierung Mittäterschaft vor: „Eine spanische Stadt wurde mit Wissen der Regierung Spaniens besetzt." Demonstranten forderten Sánchez' Rücktritt und die Abschiebung der Migranten.

Quelle: bbc.co.uk
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