Amnesty International hat einen vernichtenden Bericht veröffentlicht, in dem die Rapid Support Forces (RSF) des Sudan beschuldigt werden, in el-Fasher Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben — der letzten größeren Stadt in Darfur, die nicht vollständig unter RSF-Kontrolle steht.
Der Bericht dokumentiert eine systematische Gewaltkampagne gegen Zivilisten, darunter rechtswidrige Tötungen, sexuelle Gewalt als Kriegswaffe und gezielte Angriffe auf Krankenhäuser und Märkte. Amnesty wertet diese Handlungen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Die UN hatte zuvor gewarnt, dass die Belagerung von el-Fasher die Merkmale eines Völkermords aufweise und dabei die Angriffe auf bestimmte ethnische Gemeinschaften in Darfur anführte.
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