
Die Vereinigten Arabischen Emirate kämpfen mit den wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs, der Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran begann. Teheran antwortete mit Attacken auf US-Verbündete in der Region, darunter die VAE. Die Folgen sind gravierend: Die Hotelbelegung in Dubai sackte von etwa 80 auf nur noch 10 Prozent, da die meisten ausländischen Regierungen ihre Reisewarnungen aufrechterhalten.
Von den 11,8 Millionen Einwohnern der VAE sind bis zu 10,4 Millionen Ausländer. Als iranische Raketen über das Land flogen, verließen viele wohlhabende Residenten das Land. Um sie zurückzuholen, plant die VAE, die Steuerresidenzregeln zu lockern. Die Regierung schnürte außerdem ein Hilfspaket von 680 Millionen US-Dollar und bot Einwohnern rund 800 US-Dollar für das Einladen von Gästen an.
Die Economist Intelligence Unit warnte am 31. Juli, das Risiko eines erneuten Regionalkonflikts werde Investoren bis Jahresende bremsen. Arbeitgeber meldeten Einstellungsstopps und Entlassungen. Die Blockade der Straße von Hormus trieb die Inflation an, Immobilienpreise gingen zurück. Erstmals seit der COVID-19-Pandemie drohen den VAE ein BIP-Rückgang und sinkende Auslandsinvestitionen.
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