
Die britische Wirtschaft ist zwischen April und Juni 2026 um 0,4 Prozent gewachsen, wie offizielle Daten des Office for National Statistics (ONS) zeigen. Das Ergebnis traf die Markterwartungen, blieb aber hinter dem 0,6-Prozent-Zuwachs des ersten Quartals zurück.
Sektoren wie Computerprogrammierung, Werbung und Pharmaindustrie lieferten positive Beiträge. Das ONS wies darauf hin, dass gutes Wetter und große Sportveranstaltungen den Konsum angeheizt haben könnten. Die britische Wirtschaft ist um 1,2 Prozent größer als vor einem Jahr und führt das G7-Wachstumsranking 2026 an.
Ökonomen sind vorsichtig, da einige Q2-Wachstumsfaktoren einmalig waren. Die Energiepreise bleiben wegen des anhaltenden Nahost-Konflikts volatil, und die politische Unsicherheit nach dem Rücktritt von Premierminister Starmer belastet das Investitionsklima.
Rückgänge in der Stromerzeugung und Abwasserentsorgung drückten auf den Gesamtwert. Unternehmen nannten geopolitische Spannungen und Kaufzurückhaltung der Verbraucher als Hauptrisiken.
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