
Nach mehr als drei Jahrzehnten des Kampfes von Überlebenden und hinterbliebenen Familien der Hillsborough-Katastrophe von 1989 werden die Parlamentsabgeordneten voraussichtlich das sogenannte Hillsborough-Gesetz verabschieden, das Opfern schwerer Katastrophen und ihren Familien gleiche Rechte auf rechtliche Vertretung bei öffentlichen Untersuchungen einräumen würde.
Der Gesetzentwurf würde das Recht auf angemessene rechtliche Vertretung bei offiziellen Untersuchungen verankern und Familien mit Institutionen wie der Polizei gleichstellen. Er beinhaltet auch Vorschriften über eine gesetzliche Wahrheitspflicht für Beamte.
Die Hillsborough-Katastrophe vom April 1989 kostete 97 Liverpool-Fans das Leben. Das Gesetz ist ins Unterhaus in den letzten Tagen von Sir Keir Starmers Amtszeit als Premierminister zurückgekehrt.
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