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UK-Pilotprojekt: KI soll Flugzeuge helfen, klimaschädliche Kondensstreifen zu vermeiden

📅 Aug 18, 2026⏱ 2 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Ein wegweisendes neues Pilotprojekt im Vereinigten Königreich setzt Technologie der künstlichen Intelligenz ein, um Flugzeugen zu helfen, die Entstehung von Kondensstreifen zu vermeiden – jene weißen Streifen hinter Flugzeugen, die durch die Einlagerung von Wärme in der Atmosphäre zum Klimawandel beitragen können.

Kondensstreifen entstehen, wenn heiße Triebwerksabgase auf kalte, feuchte Luft in großer Höhe treffen. Obwohl einzelne Kondensstreifen kurzlebig sind, können sie sich zu Cirruswolken ausbreiten, die stundenlang bestehen und einen messbaren Erwärmungseffekt auf das Klima haben. Forschungen legen nahe, dass Kondensstreifen einen erheblichen Teil der klimatischen Gesamtauswirkungen des Luftverkehrs ausmachen könnten.

Der britische Versuch nutzt KI-gestützte Wetteranalysen, um Atmosphärenbedingungen zu identifizieren, bei denen Kondensstreifen am wahrscheinlichsten entstehen und verbleiben. Flugzeuge können dann um solche Zonen herumgeführt oder auf andere Höhen umgeleitet werden, um die Kondensstreifenbildung zu reduzieren – ohne nennenswert mehr Reisezeit oder Treibstoff zu verbrauchen.

Experten aus der Luftfahrtbranche sagen, dass die Technologie bei erfolgreichem großflächigem Einsatz kurzfristig eine der effizientesten und kostengünstigsten Methoden darstellen könnte, die klimatischen Auswirkungen des Fliegens zu verringern, und langfristige Bemühungen um nachhaltige Kraftstoffe und elektrische Flugzeuge ergänzen würde.

Der Versuch läuft in Zusammenarbeit von Luftfahrtbehörden, Airlines und Technologieanbietern; die Ergebnisse werden in den kommenden Monaten erwartet. Bei Erfolg könnte der Ansatz auf den gesamten britischen Luftraum ausgeweitet und möglichst europaweit und international übernommen werden.

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