
Ein Bestatter aus Hull, dessen Ausmass an Vergehen ein Richter als unvorstellbar beschrieb, ist am Hull Crown Court verurteilt worden, nachdem er 67 Straftaten zugegeben hatte, die rund 300 Opfer betrafen.
Robert Bush, ehemaliger Inhaber von Legacy Independent Funeral Directors, wurde im Maerz 2024 nach Hinweisen von Whistleblowern an die Humberside Police identifiziert. Er gestand Betrug, die Verweigerung wuerdiger Bestattungen fuer 30 Personen sowie die Aushändigung falscher Asche an Hinterbliebene.
Die Polizei identifizierte drei Opfergruppen: Familien, die fuer Beerdigungen bezahlt hatten, Angehoerige, die zweifelten ob die erhaltene Asche zu ihren Verstorbenen gehoerte, und die Verstorbenen selbst, die mit grosser Wuerdlosigkeit behandelt wurden. Zu den erschreckendsten Details: Bush entsorgte den Leichnam des fruehgeborenen Totgeborenen Sunny Beverley-Conlin in einer Papiertute und liess einen Erwachsenen unbekleidet auf dem Fussboden liegen.
Richter Mr Justice Hilliard stellte fest, es gebe keinen rechtlichen Praezedenzfall fuer den Fall. Bush habe Qual und Schmerzen in einem Mass verursacht, das jegliches Verstaendnis ueberstiege. Er hatte betruegereich Hunderttausende von Pfund erlangt, die er fuer Urlaube, teure Hobbys und Schmuck verwendete.
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