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Ukraine fast ohne Raketen für F-16 zur Abwehr russischer Drohnen

📅 Sep 10, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare🔴 Live-Updates

Der Vorrat der Ukraine an amerikanischen AIM-120- und AIM-9-Raketen für ihre F-16-Kampfjets ist laut dem Economist fast erschöpft. Mit diesen Raketen werden russische Marschflugkörper und neue Jet-Drohnen abgefangen.

Der Mangel entstand, weil Russland die Produktion seiner Düsendrohnen Geran-4 und Geran-5 massiv hochgefahren hat. Sie erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 600 km/h. Pro Monat produzieren russische Fabriken rund 3.000 dieser Drohnen; Turbofan-Triebwerke kommen hauptsächlich aus China oder werden auf geschmuggelten westlichen 3D-Druckern in Russland gefertigt.

Auch PAC-3-Raketen fast aufgebraucht

Der Engpass betrifft nicht nur die F-16-Munition: Auch die PAC-3-Abfangraketen für Patriot-Systeme sind fast verbraucht. Neue Großlieferungen aus den USA sind unwahrscheinlich, da amerikanische Bestände durch den Krieg gegen Iran stark dezimiert wurden. Gleichzeitig hat Russland seine Produktion ballistischer Raketen auf rund 100 Stück pro Monat gesteigert.

Europäische Alternativen und das Freyja-Programm

Noch 2026 werden mehrere ältere SAMP/T-Batterien mit Aster-Raketen aus Frankreich und Italien erwartet; acht modernste SAMP/T-NG-Systeme sind für 2027 geplant. Die Aster-Rakete kostet weniger als die Hälfte der rund 7 Millionen Dollar teuren PAC-3-Exportversion und übertrifft den Patriot laut französischen Militärquellen in bestimmten Szenarien.

Das ehrgeizigste Projekt ist das europäisch-ukrainische Abwehrprogramm Freyja: Als kinetischen Abfangkörper nutzt es die ukrainische Kurzstreckenrakete FP-7, ergänzt durch Sensoren von zwölf europäischen Rüstungsunternehmen — Thales, Leonardo, Diehl, Saab — nach NATO-Standards.

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