
US-Streitkräfte haben am Dienstag fünf iranische Öltanker angegriffen und einen versenkt, nachdem der Iran zweimal erfolglos versucht hatte, ein US-Kriegsschiff mit ballistischen Raketen zu treffen, teilte das US-Zentralkommando (Centcom) mit. Vier Tanker im Golf von Oman, verbunden mit Irans Revolutionsgarden (IRGC), sowie ein Schiff nahe der Charg-Insel — Irans wichtigstem Ölexportterminal — wurden getroffen.
Teheran antwortete mit 20 Raketen auf eine US-Basis in Jordanien; 18 davon wurden von der jordanischen Luftabwehr abgefangen. Die Revolutionsgarden erklärten darüber hinaus, sie hätten zwei US-Schiffe, acht Öltanker und zehn nicht konforme Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen.
Das versenkte Schiff M/T Riesco war laut Centcom Teil eines milliardenschweren Schattennetzes zur Finanzierung der IRGC und ihrer Stellvertreter.
Die Eskalation ließ die Ölpreise klettern: Brent-Rohöl verteuerte sich um 1,5 Prozent auf 99,35 Dollar je Barrel, WTI um 1,3 Prozent auf 94,23 Dollar. US-Außenminister Marco Rubio sagte: «Iran versucht immer wieder, US-Kriegsschiffe anzugreifen. Für jeden Versuch werden sie Tanker verlieren».
Gleichzeitig schlugen jemenitische Huthi-Milizen Öl- und Zivilinfrastruktur in Saudi-Arabien an — 73 Menschen wurden verletzt, Feuer brachen in Ölanlagen aus. Der Iran gab zudem die Beschlagnahme eines unbemannten US-U-Boots in der Straße von Hormus bekannt. Die aktuelle Eskalation begann mehr als sechs Monate nach den US- und israelischen Angriffen auf Iran am 28. Februar.
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzrichtlinie