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Wenn Waldbrände Traumata hinterlassen: Psychische Belastung für Einsatzkräfte und Bevölkerung

Wenn Waldbrände Traumata hinterlassen: Psychische Belastung für Einsatzkräfte und Bevölkerung

📅 Aug 20, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Die Waldbrandsaison 2026 in Europa ist die schlimmste aller Zeiten, und die Schäden gehen weit über verbrannte Wälder und zerstörte Häuser hinaus. Experten für psychische Gesundheit warnen: Einsatzkräfte und betroffene Zivilisten riskieren dauerhafte psychologische Traumata.

An der Front: Angst und Kontrollverlust

Peter Berndgen, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr im Kreis Düren, beschreibt Bedingungen, die Einsatzkräfte an ihre psychischen Grenzen bringen. 12-Stunden-Schichten im beißenden Rauch, brennende Augen, die ständige Sorge, dass die Lage entgleitet oder ein Baum umstürzt — das alles schafft eine dauerhafte Lauerstellung. "Die Befürchtung, fast Angst: Wo ist mein Rückzugsort? Wie komme ich hier raus?" sagte er der DW.

Wissenschaft: Feuer schaden Körper und Geist

Psychiater Andreas Meyer-Lindenberg vom Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit, Mitautor der Berliner Erklärung zu Klimawandel und psychischer Gesundheit, sagt, solche Situationen können langfristige Folgen haben. Das Risiko einer PTBS betrifft nicht nur Feuerwehrleute, sondern auch Bewohner, die ihre Häuser verlieren.

Prävention und Unterstützung

Experten betonen die Bedeutung psychologischer Nachsorge für Einsatzkräfte nach Großeinsätzen. Da die Klimakrise häufigere und intensivere Brände in Europa treibt, muss die psychische Gesundheitsversorgung mit dem physischen Katastrophenschutz Schritt halten.

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