
Alexander Zverev hat eine außergewöhnliche Saison mit dem US-Open-Sieg in New York gekrönt. In einem Viertsatzfinale auf dem Arthur-Ashe-Stadium besiegte er Ben Shelton mit 6:3, 7:6(2), 5:7, 6:2. Es ist sein zweiter Grand-Slam-Titel in diesem Jahr, nach dem Triumph bei den French Open.
Zu Jahresbeginn bestanden noch Zweifel, ob der 29-jährige Deutsche je einen Grand Slam gewinnen würde. Sechs Jahre nach der Niederlage im US-Open-Finale 2020 hob er schließlich die Trophäe bei Roland Garros und kann nun eine zweite sein Eigen nennen. Verletzungen von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz, die 2024 und 2025 die Majors beherrschten, erleichterten den Weg — doch Zverevs Leistungen waren unbestreitbar stark.
Der amerikanische Achtsetzling Ben Shelton, 23, hatte darauf gehofft, der erste US-Amerikaner seit Andy Roddick beim US Open 2003 zu werden, der einen Grand-Slam-Einzeltitel holt. 24.000 Fans feuerten ihn in Arthur Ashe Stadium an. Shelton gewann den dritten Satz, verlor aber zu Beginn des vierten seinen Aufschlag — und Zverev übernahm wieder die Kontrolle.
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