
Die alljährliche Feier des Bastille-Tags erhielt in diesem Jahr einen deutlich geopolitischen Charakter: Die Militärparade am 14. Juli auf den Champs-Élysées in Paris stellte Europas wachsende Geschlossenheit hinter der Ukraine zur Schau. Soldaten der Koalition der Willigen, darunter ukrainisches Militärpersonal, marschierten gemeinsam mit französischen Streitkräften in einer der symbolisch bedeutsamsten Paraden der jüngeren Geschichte.
Rund 500 Soldaten aus Mitgliedsländern der Koalition nahmen an der Parade teil und repräsentierten das in Paris gegründete Bündnis aus 37 Staaten zur Unterstützung der Sicherheit der Ukraine nach dem Krieg. Moldau und Nordmazedonien nahmen erstmals teil. Ukrainische Soldaten erhielten in dem Zug einen Ehrenplatz und wurden von der Menge begeistert bejubelt.
Am Himmel über Paris führten Flugzeuge aus 11 europäischen Ländern einen gemeinsamen Überflug durch. Die französische Kunstflugstaffel Patrouille de France wurde von zwei Mirage-Jets mit ukrainischen Co-Piloten begleitet, die in Frankreich ausgebildet wurden.
Fast 30 Staats- und Regierungschefs kamen zu einer Konferenz in Paris zusammen, um die weitere Unterstützung für die Ukraine zu erörtern. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj war anwesend. Emmanuel Macron nutzte seine letzte Parade als Frankreichs Staatsoberhaupt, um Frankreichs Verpflichtung zur europäischen Sicherheit zu bekräftigen.
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzrichtlinie