
Pete und Fran Gillam, ein britisches Ehepaar, das in das Dorf Bédar in der spanischen Provinz Almería gezogen war, um einen ruhigen Ruhestand zu genießen, wurden als zwei der dreizehn Todesopfer des verheerenden Waldbrands von Los Gallardos bestätigt — als tödlichstem Waldbrand in der Geschichte Andalusiens und dem drittschlimmsten Spaniens.
Ihre Tochter Danielle Gillam-Kirton teilte die Nachricht in den sozialen Medien mit: "Wir sind am Boden zerstört, mitteilen zu müssen, dass die Polizei bestätigt hat, dass Mum und Dad den Brand nicht überlebt haben." Das letzte Lebenszeichen war eine SMS um etwa 19 Uhr am Abend des Brandausbruchs — mit der Mitteilung, dass das Paar zu fliehen versuche. Danach herrschte Schweigen.
Das Feuer von Los Gallardos brach am 9. Juli 2026 in der Provinz Almería aus. Bevor die Löscharbeiten — mit über 400 Feuerwehrleuten, Militärangehörigen und Rettungskräften — es stabilisieren konnten, wurden rund 7.000 Hektar vernichtet.
Tausende Einwohner mussten evakuiert werden, darunter alle aus Bédar. Spanien hat umfangreiche nationale Untersuchungen eingeleitet. Für die britische Expatriate-Gemeinschaft in Andalusien ist der Verlust von Pete und Fran Gillam ein tiefer Schlag.
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