
Ein Mann ist verhaftet worden, nachdem das von ihm betriebene Boot in der Nacht zum Sonntag nahe der Freiheitsstatue im Hafen von New York kenterte. Dabei kamen eine 27-jährige Frau und ein fünf Monate altes Mädchen ums Leben, teilte die New Yorker Polizei mit.
Die Einsatzkräfte erhielten gegen 22:25 Uhr Ortszeit einen Notruf über ein gekentertes Boot in der Nähe von Liberty Island. Ein vorbeifahrendes Schiff rettete 12 Personen aus dem Wasser, bevor Küstenwache und Polizei eintrafen. Am Einsatz beteiligten sich zwei Küstenwachboote, vier Feuerwehrboote, zwei Polizeiboote und ein Hubschrauber.
Polizeitaucher entdeckten anschließend die beiden Todesopfer, die in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht wurden, wo sie starben. Die übrigen Überlebenden befinden sich in stabilem Zustand.
Der Bootsfuhrer, ein 46-jähriger Manhattan-Bewohner, wurde mit 13 Anklagepunkten wegen rücksichtsloser Gefährdung verhaftet. Ermittler der Küstenwache prüfen zudem, ob das Boot als illegale Charteryacht betrieben wurde.
"Wir sind den schnellen und heldenhaften Aktionen unserer Partneragenturen und des Samariter-Schiffes äußerst dankbar", erklärte Kapitänin Doreen McCarthy von der US-Küstenwache.
Die Namen der Opfer und die genaue Ursache des Unglüks wurden noch nicht bekannt gegeben. Die Ermittlungen dauern an.
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