
Zweieinhalb Monate nach Beginn des Ebola-Ausbruchs im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen die Lage als kritischer denn je bezeichnet. Das Virus breite sich in einem alarmierenden und beispiellosen Tempo aus, was ernste Befürchtungen über eine sich rasch verschlechternde Gesundheitskrise auslöst.
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus ist zum zweiten Mal seit Beginn des Ausbruchs in die Demokratische Republik Kongo gereist. Er besuchte die Provinz Ituri, in der nahezu 90 Prozent aller bestätigten Fälle gemeldet wurden, und traf sich mit Präsident Félix Tshisekedi in der Hauptstadt Kinshasa. Auf der Plattform X rief Tedros dazu auf, die Bekämpfung von Ebola massiv zu intensivieren, und betonte die dringende Notwendigkeit, das medizinische Personal zu schützen, auszubilden und zu unterstützen.
Die Vereinigten Staaten kündigten zusätzliche Mittel in Höhe von mehr als 242 Millionen Dollar an, womit die gesamte amerikanische Finanzhilfe zur Eindämmung von Ebola im Kongo auf über 500 Millionen Dollar gestiegen ist. Washington forderte andere Länder auf, ihre Beiträge zu erhöhen, und lobte Uganda für sein entschlossenes Vorgehen an seiner Grenze.
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