
Die britische Regierung hat Pläne zur Eröffnung eines Netzwerks von psychischen Krisenanlaufstellen in ganz England vorgestellt, wo Menschen in akuter psychischer Not ohne Überweisung oder Termin Hilfe suchen können. Die Initiative soll den Druck auf die Notaufnahmen verringern, die einen erheblichen Anstieg psychisch bedingter Vorstellungen verzeichnet haben.
Die neuen Einrichtungen, Mental Health Urgent Care Hubs genannt, werden sieben Tage die Woche von Psychiatern, Pflegefachkräften und Sozialarbeitern betreut. Zunächst öffnen zwanzig Standorte, innerhalb von zwei Jahren sollen es mehr als sechzig werden.
NHS-Daten zeigen einen Anstieg der Überweisungen an psychiatrische Dienste um 35 % zwischen 2023 und 2026. Die Regierung sicherte weitere 500 Millionen Pfund für die psychiatrische Infrastruktur zu.
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