Satellitenbilder zeigen in diesem Sommer eine alarmierende Zone extremer Trockenheit, die sich von Spanien nach Norden bis Dänemark und Schweden erstreckt, während der Rhein und die Donau auf historischen Tiefständen fließen. Die Bilder verdeutlichen die Schwere einer Dürre, die große Teile des Kontinents betrifft.
Der Haushaltswasserverbrauch macht weniger als 20 Prozent des europäischen Gesamtverbrauchs aus. Landwirtschaft und Kühlsysteme von Kraftwerken zusammen entfallen auf rund zwei Drittel. Länder wie Griechenland, Spanien und die Türkei verbrauchen unter Berücksichtigung der landwirtschaftlichen Bewässerung rund 2.000 Liter pro Person und Tag.
Gisela Elsner, Wasserexpertin der Konrad-Adenauer-Stiftung, sagte DW, Maßnahmen wie Verbote privater Schwimmbäder seien trotz ihrer Sichtbarkeit größtenteils symbolisch. Echte Lösungen erfordern eine grundlegende Reform der landwirtschaftlichen Wassernutzung. Wissenschaftler warnen, dass das El-Niño-Klimamuster voraussichtlich 2027 erneut seinen Höhepunkt erreichen wird, was die kommenden Jahre zu möglicherweise den trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen machen könnte.
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