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Fishing boats stranded in mud in Tangerang, Indonesia during El Niño drought

WMO warnt vor Super-El-Niño mit Höhepunkt Ende 2026

📅 Sep 3, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Die Weltwetterbehörde (WMO) warnt, dass das Wetterphänomen El Niño in den kommenden Monaten sehr stark werden wird, mit einem Höhepunkt Ende 2026 und Auswirkungen, die bis in den Februar 2027 anhalten könnten. WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo beschrieb das Ereignis als potenziell verheerend für Gesellschaften und Volkswirtschaften weltweit.

Extreme Wetterrisiken

Die UN-Wetterbehörde nannte erhöhte Risiken für Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen. UN-Generalsekretär António Guterres rief zur Vorsicht auf. Landwirtschaft, Gesundheitssysteme und Energieversorgung gelten als besonders gefährdet.

Hungerkrisen in Zentralamerika

Die britische Met Office bezeichnete El Niño als möglicherweise intensivstes Ereignis seit über einem Jahrhundert. Das UN-Welternährungsprogramm warnte vor besonders schweren Folgen für Zentralamerika — Honduras, Panama und El Salvador riefen Ende August Dürre-Alarm aus. Australien, Indonesien und das südliche Afrika drohen Trockenheit, während an der Westküste Südamerikas und am Horn von Afrika mit Starkregen gerechnet wird.

Rekordtemperaturen

Der Juli 2026 war mit 22,48°C bereits rund 2,5°C wärmer als das Mittel der Jahre 1991–2020. Die WMO prognostiziert für September bis November überdurchschnittliche Temperaturen auf fast allen Landflächen der Erde.

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