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Drone security incident at Leipzig airport

Drohne mit Sprengstoff nahe ukrainischem Flugzeug am Flughafen Leipzig entdeckt

📅 Aug 5, 2026⏱ 2 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare🔴 Live-Updates

In der Nacht zum Mittwoch, 5. August, wurde am Flughafen Leipzig/Halle in Sachsen eine Drohne mit befestigtem Sprengstoff und Zünder nahe einer ukrainischen Antonow-Transportmaschine entdeckt. Ein NATO-Sprecher bestätigte, dass das Fluggerät sichergestellt wurde und die deutschen Behörden die Ermittlungen leiten. Auch das Bundesinnenministerium bestätigte den Fund, über den zunächst die Bild-Zeitung berichtet hatte.

Flugbetrieb über Nacht eingestellt

Der Flughafen Leipzig/Halle stellte nach dem Vorfall den Flugbetrieb ein. Mehrere Maschinen wurden umgeleitet, darunter ein Passagierflugzeug aus Palma de Mallorca, das zunächst in Nürnberg landete und einige Stunden später nach Leipzig zurückkehrte. Die Südbahn blieb für die Ermittlungen gesperrt.

Laut Informationen aus Sicherheitskreisen war die Drohne kurz vor Mitternacht in der Nähe der ukrainischen Maschine bemerkt worden. Eine anschließende Röntgenuntersuchung ergab, dass Sprengstoff mit einem Zünder daran befestigt war. Die Bundespolizei setzte Entschärfer und einen ferngesteuerten Roboter ein.

DHL-Frachtmaschine offenbar mit unbekanntem Objekt kollidiert

DHL-Chef Tobias Meyer räumte ein, dass der Vorfall deutlich spürbare betriebliche Auswirkungen hatte. Leipzig/Halle ist ein wichtiges Drehkreuz des Logistikkonzerns. Nach Insiderinformationen stüßte eine DHL-Frachtmaschine kurz nach dem Start in Leipzig mit einem unbekannten Gegenstand zusammen, rund sechs Kilometer vom Flughafen entfernt in 400 Metern Höhe. Das Flugzeug konnte sicher in Hannover landen, wo leichte Beschädigungen am Frontbereich festgestellt wurden. Ob es sich um eine Kollision mit der sichergestellten Drohne handelte, ist bislang unklar.

Ermittlungen dauern an

Die Hintergründe des Vorfalls sind weiterhin ungeklärt. Am Mittwochmorgen nahm der Flughafen den Betrieb teilweise wieder auf. Deutsche Behörden und NATO ermitteln gemeinsam zur Herkunft und zum Zweck des Fluggeräts.

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