Das Bundesverteidigungsministerium plant laut Medienberichten vom Montag, 14. September, die Bereitstellung von rund 3,4 Milliarden Euro für den Kauf amerikanischer Tomahawk-Marschflugkörper und des bodengestützten Raketensystems Typhon Mid-Range Capability.
Der Tomahawk ist ein weitreichender Unterschallmarschflugkörper von RTX (Raytheon). Das Typhon-System ist ein Bodenstarter von Lockheed Martin für Tomahawk- und SM-6-Raketen. Die USA hatten Typhon-Starter Anfang 2026 in Deutschland stationiert — erstmals seit dem Kalten Krieg wieder in Europa.
Die geplante Beschaffung spiegelt die beschleunigte Aufrüstung Deutschlands unter der Regierung Merz wider. Deutschland erhöht seinen Verteidigungsetat seit 2022 deutlich und ist einer der größten Militärhilfe-Geber für die Ukraine. Die Beschaffung von Tomahawk und Typhon würde der Bundeswehr eine glaubwürdige konventionelle Abschreckungsfähigkeit auf große Distanz verleihen.
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