Bundesaußenminister Johann Wadephul ist zu einem zweitägigen Besuch in Algier eingetroffen, mit dem Ziel, die Energie- und Handelsbeziehungen mit Algerien, dem drittgrößten Erdgaslieferanten Deutschlands außerhalb Europas, zu vertiefen.
Berlin diversifiziert seit der russischen Invasion 2022 aktiv seine Energieimporte. Algerien ist mit seiner umfangreichen Pipeline-Infrastruktur eine wichtige Alternative. Wadephul unterzeichnete ein Rahmenabkommen über langfristige LNG-Lieferungen und deutsche Investitionen in die algerische Wasserstoffproduktion.
Neben Energie thematisierte der Besuch Migrationskontrolle und Unterstützung für Algeriens Infrastrukturmodernisierung. Algerien positioniert sich als Schwenk-Staat in Nordafrika.
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