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Himalaya-Sturzflut: Opferzahl steigt auf 626, Tausende vermisst

📅 Aug 29, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare🔴 Live-Updates
Die Zahl der Todesopfer der verheerenden Sturzflut, die vor drei Tagen die Grenzregion zwischen Nepal und Tibet heimsuchte, ist auf 626 gestiegen. Mehr als 2.000 Menschen werden noch vermisst, darunter eine einstellige Zahl von deutschen Staatsangehoerigen, wie das Auswaertige Amt bestaetigt hat. Rettungsteams haben mit 14 Hubschraubern 4.400 Ueberlebende geborgen, doch tiefer Schlamm verhindert weiterhin Landungen in den besonders betroffenen Gebieten Temure, Syabrubesi und Mailung. Ausgeloest wurde die Katastrophe durch den Zusammenbruch eines Gletschers an der nepalesisch-tibetischen Grenze. Fluten trugen Leichen bis zu 100 Kilometer flussabwaerts. Nepal verzeichnet mit ueber 620 die meisten bestaeligten Todesfaelle, China meldet fuenf Opfer. Nepals Aussenminister Shisir Khanal hat um spezialisierte internationale Hilfe bei Tunnel- und Strassenrettung sowie bei der Identifizierung von Opfern gebeten. Bundeskanzler Friedrich Merz uebermittelte der nepalesischen Regierung sein Beileid. Die Wiederaufbaukosten werden auf 4 bis 5 Milliarden Dollar geschaetzt. Die Katastrophe gehoert zu den schlimmsten Gletscherflueten in den Himalajas seit Jahrzehnten.
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