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Vier Tote in Japan: Rekordregenfaelle lassen Tausende am Flughafen Narita stranden

📅 Aug 14, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Mindestens vier Menschen sind gestorben und Tausende von Reisenden mussten die Nacht am Tokioter Flughafen Narita verbringen, nachdem am 14. August beispiellose Regenfaelle die japanische Praefektur Chiba heimgesucht hatten.

Rekordmaessige 36 Zentimeter in 24 Stunden

In Teilen der Praefektur Chiba, die an Tokio grenzt, fielen innerhalb von 24 Stunden mehr als 36 Zentimeter Niederschlag. Die Sturzfluten loesten Erdrutschwarungen aus und verursachten Stromausfaelle fuer rund 25.000 Haushalte. Die Japanische Meteorologische Behoerde gab erstmals in der Geschichte ihrer Region die hoechste Warnstufe fuer Starkregen heraus.

"Dies war eine aeuszerst ungewoehnliche Situation, selbst nach japanischen historischen Wetterstandards", sagte Chibas Gouverneur Toshihito Kumagai. "Ich habe viele Katastrophen erlebt, aber so etwas noch nie."

Identifizierung der Opfer

Zu den bestaenigten Todesopfern zaehlen ein 60-70 Jahre alter Mann auf einer ueberfluteten Strasse, eine 66-jaehrige Frau in ihrem versunkenen Auto, ein Mann unbekannten Alters auf der Strasse sowie ein viertes Opfer ohne weitere Angaben. Eine fuenfte Person gilt als vermisst, nach einer sechsten wird noch gesucht. Soldaten wurden zur Unterstuetzung eingesetzt.

Chaos in der Ferienzeit

Der Sturm traf Japan waehrend einer der verkehrsreichsten Ferienwochen. Tausende Passagiere blieben am Narita International Airport gestrandet, da ueberflutete Strassen den Bodentransport unmoeglich machten.

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