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Rumaenien schaltet einziges Kernkraftwerk wegen Donau-Duerretiefststaenden ab

📅 Aug 13, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Rumaenien hat sein einziges Kernkraftwerk, die Anlage Cernavoda, wegen gefaehrlich niedriger Wasserstaende der Donau abgeschaltet, die das fuer den Reaktorbetrieb unverzichtbare Kuehlwasser liefert. Das Kraftwerk erzeugt normalerweise rund 20 Prozent des rumaenischen Stroms, weshalb die Abschaltung einen erheblichen Einschnitt in die Energieversorgung des Landes bedeutet.

Ungarn bewaeltigt die Krise ebenfalls, indem es Donauabschnitte aufstaut, um einen ausreichenden Wasserzufluss zum Kernkraftwerk Paks aufrechtzuerhalten. Rumaenien hatte zuvor versucht, mit Sprengungen eines Felsriffs im Flussbett mehr Wasser zur Anlage umzuleiten, was sich jedoch als unzureichend erwies.

Dies ist die erste Abschaltung des Kraftwerks Cernavoda seit 2023, als eine aehnliche Duerreperiode dieselbe Notmassnahme erzwang. Wissenschaftler warnen, dass solche Extremereignisse an der Donau haeufiger werden, da der Klimawandel die sommerlichen Hitzewellen verstaerkt.

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