Bundeskanzler Friedrich Merz hielt am 9. September eine eindringliche Rede im Bundestag und beschuldigte die rechtsextreme Alternative für Deutschland (AfD) direkt, ethnische Säuberungen zu befürworten, nachdem die Partei öffentlich Massenabschiebungen von Migranten und Ausländern gefordert hatte.
Merz kritisierte die AfD-Rhetorik in der Migrationspolitik und bezeichnete die Abschiebungsvorschläge der Partei als ethnische Säuberungen — ein Begriff mit historisch schwerwiegenden Konnotationen. Die Rede erhielt Applaus von Koalitionsparteien und heftige Ablehnung von AfD-Vertretern.
AfD-Politiker hatten weitreichende Ausweisungen von Personen mit Migrationshintergrund gefordert, in manchen Fällen auch von in Deutschland geborenen Bürgern ausländischer Abstammung.
Die AfD gewinnt weiter an Unterstützung nach migrationsbezogenen Vorfällen und ist zur zweitstärksten Partei in aktuellen Umfragen geworden.
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzrichtlinie