
Mexiko erzielte zwischen Januar und Mai 2026 mit über 20 Millionen Besuchern einen neuen Tourismusrekord. Anlässlich des Welttags gegen Menschenhandel (30. Juli) forderte UNODC stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Das Cartel Jalisco Nueva Generación und das Sinaloa-Kartell sind zunehmend im Menschenhandel aktiv. Die Zahl der gemeldeten Fälle stieg um 45 Prozent. Consejo Ciudadano meldet: Sieben von zehn Opfern sind weiblich, fast die Hälfte sind Minderjährige.
Mixi Cruz war 13, als ihre Mutter starb. Ihre Stiefschwester zwang sie zunächst zu Hausarbeit, dann zur sexuellen Ausbeutung. „Es ist mir passiert, weil es schlechte Menschen gibt, die Menschen verkaufen“, sagt Cruz, heute 33. Viele Opfer erkennen sich lange nicht als solche.
Das explosive Wachstum des Tourismussektors schafft neue Möglichkeiten für kriminelle Netzwerke. UNODC fordert Regierungen auf, Koordination und Opferidentifikation zu stärken.
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