
Der Rhein, Deutschlands wichtigste Binnenwasserstraße, steckt in einer extremen Dürre, die den Pegel auf kritisch niedrige Stände sinken lässt. Am Messpunkt Kaub zwischen Mainz und Koblenz lag der Stand am Montagnachmittag bei nur noch 16 Zentimetern über Pegelnull. Frachtunternehmen haben die Ladungsmengen bereits auf ein Fünftel reduziert.
Über den Rhein werden rund fünf Prozent der Güter in Deutschland transportiert. Besonders betroffen sind Chemie, Energie und Agrargüter. Der Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Binnenschifffahrt warnte, der Rhein bei Kaub könne noch vor dem Wochenende für den Güterverkehr unpassierbar werden.
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