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164 Staaten stimmen für UN-Resolution für Equal-Earth-Karten zur Korrektur der verzerrten Größe Afrikas

📅 Sep 5, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Die UN-Generalversammlung hat eine Resolution verabschiedet, die Länder und internationale Organisationen auffordert, sich von der jahrhundertealten Mercator-Projektion zu lösen und auf flächentreue Alternativen umzusteigen, insbesondere die Equal-Earth-Projektion. Die Abstimmung, von Togo eingebracht und von 164 Ländern unterstützt, ist nicht bindend, hat aber erhebliche politische Symbolkraft.

Das Problem mit Mercator-Karten

Die Mercator-Projektion wurde für die Navigation entwickelt: Sie bewahrt Kompasskurse und Formen korrekt, verzerrt aber die relativen Größen der Landmassen erheblich. Bekanntestes Beispiel: Auf einer Mercator-Karte erscheint Grönland etwa so groß wie der gesamte afrikanische Kontinent. Tatsächlich ist Afrika rund 14-mal größer als Grönland.

Politische Dimension

«Karten prägen unser Verständnis der Welt — sie sind niemals neutral», sagte der togolesische Außenminister Robert Dussey. Die USA stimmten dagegen und bezeichneten das Projekt als «ideologisch». Die Resolution empfiehlt Equal-Earth-Karten überall dort, wo es auf Flächentreue ankommt — besonders im Bildungsbereich.

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