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US-Inflation erreicht Dreijahreshoch von 4,2% durch Energiekosten des Iran-Krieges

📅 Jun 10, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Die Verbraucherpreise in den USA stiegen in den 12 Monaten bis Mai 2026 um 4,2%, wie das Bureau of Labor Statistics mitteilte. Dies ist die hoechste Inflationsrate seit Anfang 2023. Die Zahl uebertraf die Erwartungen der Analysten und schuerte erneut Bedenken hinsichtlich anhaltenden Preisdrucks.

Benzin als Haupttreiber

Die Benzinpreise stiegen allein im Mai um 7% -- der groesste Monatsanstieg seit fast zwei Jahren. Die Energiekosten insgesamt machten mehr als 60% des monatlichen Anstiegs des Verbraucherpreisindex aus. Analysten fuehren den Anstieg hauptsaechlich auf Stoerungen des Olflusses durch die Strasse von Hormus zurueck, wo US-Militaeroperationen gegen iranische Tanker die globalen Rohstoffmaerkte verunsichert haben.

Wirtschaftliche Folgen des Iran-Krieges

Der Zusammenhang zwischen dem US-Militareinsatz gegen den Iran und der Inlandsinflation ist zu einem der schaerfsten politischen Streitpunkte des Sommers geworden. Die Kerninflation -- ohne Nahrungs- und Energiekosten -- lag bei 2,9% auf Jahresbasis, was darauf hindeutet, dass der energiegetriebene Preisdruck den Rest der Wirtschaft noch nicht breit erfasst hat.

Fed in schwieriger Lage

Die Inflationsdaten erschweren den Weg der US-Notenbank. Angesichts kriegsbedingter Energiekosten ohne Anzeichen einer Entspannung steht die Zentralbank vor einem Dilemma: Zinssenkungen riskieren, die Inflation weiter anzuheizen, waehrend das Festhalten an hohen Zinsen eine bereits belastete Wirtschaft weiter schwacht.

Quelle: NPR
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