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Wildfire in Hürtgenwald, Germany

Waldbrand im Hürtgenwald: Rund 1.800 Bewohner evakuiert

📅 Aug 14, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Ein rasant um sich greifender Waldbrand in der Nordeifel hat am Freitagmorgen rund 1.800 Bewohner zur Flucht gezwungen. Die Flammen rückten auf wenige hundert Meter an den Ort Gey in Nordrhein-Westfalen heran und zwangen die Behörden, Pflichtevakuierungen anzuordnen.

Weltkriegsmunition erschwert Löscharbeiten

Die Einsatzkräfte kämpften auf rund 300 Hektar gegen den Brand, der durch im Boden verborgene Weltkriegsmunition zusätzlich gefährlicher wurde. Der Hürtgenwald war Schauplatz einer der längsten amerikanischen Schlachten des Zweiten Weltkriegs, und im Boden lagern noch immer zahlreiche Blindgänger.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigte den Einsatz der Helfer und betonte, das Land stehe zusammen. Die Behörden riefen eine Großschadenslage aus und mobilisierten Kräfte aus mehreren Kreisen.

Evakuierung und Notfallversorgung

Die Bewohner von Gey und umliegenden Ortschaften wurden in Notunterkünfte geleitet. Straßensperrungen behinderten den Verkehr, Lufteinheiten überwachten die Brandausbreitung. Bis zum Freitagnachmittag wurden keine Todesopfer gemeldet, mehrere Gebäude wurden beschädigt.

Der Brand im Hürtgenwald ist einer der größten Waldbrände der Eifelregion der vergangenen Jahre und weckt erneut Bedenken hinsichtlich Trockenheit und Waldbrandgefahr in Mitteleuropa.

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