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Busunglück in Ungarn: Mindestens 12 polnische Pilger getötet

📅 Aug 16, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare🔴 Live-Updates

Mindestens 12 Menschen sind ums Leben gekommen und 47 wurden verletzt — zehn davon schwer —, nachdem ein Bus mit polnischen Pilgern in der Nacht auf Sonntag im Osten Ungarns von der Fahrbahn abkam und in einen Straßengraben stürzte. Die Polizei hat den Fahrer festgenommen, der offenbar am Steuer eingeschlafen war.

Der Unfall auf der Autobahn M3

Das Unglück ereignete sich auf der M3 nahe dem Ort Mezokeresztes, rund 140 Kilometer östlich von Budapest. Die Reisegruppe umfasste 59 Personen, darunter zwei Fahrer; sie kehrte von einer Pilgerfahrt aus Bosnien-Herzegowina zurück. Laut der polnischen Nachrichtenagentur PAP stammten die Reisenden aus der Woiwodschaft Karpatenvorland im Südosten Polens. Als der Bus von der Fahrbahn abkam und in den Graben stürzte, wurden mehrere Passagiere unter dem Fahrzeug eingeklemmt.

Rettungseinsatz und politische Reaktion

Vierzehn Rettungswagen wurden an den Unfallort geschickt. Die Nationale Direktion für Katastrophenschutz bestätigte, dass Kräne eingesetzt wurden, um den Bus aus dem Graben zu bergen. Der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar sprach den Familien der Opfer auf Facebook sein Beileid aus. Der polnische Präsident Karol Nawrocki bezeichnete den Unfall als „unvorstellbare Tragödie” und versicherte, seine Gedanken und Gebete seien bei den Angehörigen der Opfer.

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