
Frankreich verzeichnet diesen Sommer einen deutlichen Anstieg der Ertrinkungstodesfälle: 301 Menschen kamen seit dem 19. Juni ums Leben. Ein Regierungsminister machte eine Reihe intensiver Hitzewellen für den Anstieg verantwortlich.
Der Beamte warnte, dass extreme Temperaturen die Menschen dazu veranlassen, in Flüssen, Seen und dem Meer Abkühlung zu suchen — oft an Orten ohne Rettungsschwimmer und mit gefährlichen Strömungen.
Die Behörden betonten, dass Menschen aus Verzweiflung beim Abkühlen an unsicheren Stellen ins Wasser gehen. Viele Ertrinkungsunfälle ereignen sich an unbewachten Naturbadeorten.
Behörden empfehlen, nur ausgewiesene Badestellen zu nutzen, nie allein zu schwimmen und nach Alkoholkonsum nicht ins Wasser zu gehen. Kinder und Nichtschwimmer sind besonders gefährdet.
Ertrinken gehört in Frankreich zu den häufigsten Ursachen für Unfalltode im Sommer. Der Anstieg auf 301 Fälle seit Mitte Juni ist alarmierend. Klimaexperten warnen, dass Hitzewellen in Europa aufgrund des Klimawandels häufiger und intensiver werden.
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